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Mach doch mal Pause!

Aktualisiert: 28. Juni

Die Kunst vom "Nichtstun" - oftmals leichter gesagt als getan. Doch wir haben es selbst in der Hand. Dafür benötigen wir lediglich Gelassenheit und vor allem: Achtsamkeit ...
Pause

Nahezu jeder kennt es: gefühlt sind 24 Stunden pro Tag noch zu wenig Zeit. Das liegt vor allem daran, dass wir uns viel zu oft fremdbestimmen lassen und aus dieser Tretmühle nicht mehr rausfinden. Hastig und am Liebsten noch mit großen Schritten eilen wir durch's Leben, als hätten wir von Letzterem mehrere.


Zeit ist unendlich - Lebenszeit nicht!

Unser Zeitgefühl ändert sich mit dem stetigen Wandel - dem Fortschritt. Auch diesen können wir kaum aufhalten. Besonders im Zeitalter der Digitalisierung. Dabei soll uns gerade diese das Leben einfacher machen und nicht schwerer. Doch die Schnelligkeit der vielfältigen Möglichkeiten, die uns die Digitalisierung bietet, überrennt uns und für viele Menschen ist es daher nicht einfach, "mitzuhalten". Ein gutes Mittelmaß für die eigenen Bedürnisse im Alltag zu finden ist daher enorm wichtig. Ständig auf "Sendung" bzw. "Empfang" zu sein ist eine hohe Anforderung, welche uns das Leben oftmals eher erschwert, als erleichert. Daher müssen wir lernen, uns bewusst Auszeiten zu nehmen. Und das wiederum ist gar nicht so schwierig, wie die meisten vermutlich glauben. Vor allem müssen wir lernen, mehr Gelassenheit mit in unseren Alltag zu nehmen. Dazu benötigt es nur ein wenig Übung (lest hierzu auch gerne unseren Blog-Artikel "Was ich an meinem Alltag alles hasse"!).


Ob wir nun einfach mal "nichts tun" oder uns nur im "Hier & Jetzt" befinden und unserer Seele bewusst eine Auszeit gönnen. Die eigene Energie gezielt auf das zu lenken, was uns persönlich mit Sinnhaftigkeit erfüllt und Freude bereitet, benötigt ein wenig Übung und etwas Selbstdisziplin. Was uns dabei hilft ist: Achtsamkeit!

Hier ein paar Tipps, wie wir leichter durch den Alltag kommen:

Marla Peppels

Den Moment genießen

Das fängt schon früh morgens an, wenn ich mit Marla Peppels die erste Runde am frühen Morgen gehe. Egal, bei welchem Wetter: der Focus ist ausschließlich bei ihr und bei mir. Ich genieße die Ruhe und mitunter Einsamkeit in den frühen Morgenstunden, wenn ich ihrem Dackelpöppes ;o) hinterherschauen und ihr dabei zusehen kann, wie sie sich ein ruhiges Plätzchen für ihr "Geschäft" sucht. Mitunter nehme ich mir auch die Zeit, anschließend 10 Minuten mir ihr in der Küche zu verweilen, leise dem Radio zu lauschen und dabei eine Tasse Kaffee zu trinken, bevor ich mich weiteren Aufgaben widme. Übrigens: wer keinen eigenen Hund hat, kann sich gerne einfach mal bei den örtlichen Tierheimen bzw. Tierschutzorganisationen erkundigen und beim Gassigehen aushelfen. Dort bekommt man alles erläutert, was dabei zu beachten bzw. erforderlich ist. Ebenso freut sich vielleicht auch der Nachbar, wenn man ihm mal den Hund für eine kleine Runde abnimmt.

Genügend Puffer einplanen

Wenn sich die Termine und Aufgaben am Tag aufeinanderstapeln, sollten wir nicht vergessen, uns dazwischen genügend Puffer einzuplanen. Diese Zeit brauchen wir ganz für uns alleine! Und sei es nur ein 5-Minuten-Rundgang an der frischen Luft oder wir setzen uns einfach mal ans Fenster, um dem Treiben draußen auf der Straße zuzuschauen - am Besten noch mit einer Tasse Tee in der Hand.


Ein kleines Nickerchen machen

Einfach mal ein wenig dösen - das sogenannte "Power-Napping" von ca. 10 - 20 Minuten hilft uns, sich zwischendurch zu erholen und Energie zu tanken.

Viel länger sollte es nicht sein, da wir sonst in die Tiefschlafphase verfallen und das macht uns dann eher müder.

Am idealsten ist der Zeitpunkt zwischen 13 Uhr und 16 Uhr.



Arbeitsplatz aufräumen

Klingt abwegig, ist es aber nicht. Egal, ob Schreibtisch, Küche oder Nähplatz etc.: alles was unnötig herumliegt, einfach sinnvoll sortieren oder wegräumen. So stellen wir Ordung und Übersichtlichkeit her. Dadurch kann Aufräumen durchaus meditativ und entspannend wirken und wir können uns anschließend wieder voll und ganz auf unsere nächste Aufgabe konzentrieren. (Ich mache dies 1 x täglich und freue mich anschließend immer über meinen übersichtlichen Schreibtisch :-) !

Den Arbeitsweg nutzen

Im Auto im Stau zu stehen ist nicht unbedingt das, was einem den Tag erhellt. Auch ich ärgere mich nahezu fast täglich darüber. Doch ich fange mich nach 1 Minute wieder und ordne mir innere Gelassenheit an. Dann höre ich (mitunter laut) meine Lieblingsmusik oder lausche einem interessanten Podcast - das ist nämlich oftmals genau das, wozu mir ansonsten die Zeit fehlt. Kann ich dem Stau also nicht ausweichen, mache ich mir das in dem Fall zu Nutze.

Das geht natürlich auch ohne Stau! ;-) Und egal, ob Arbeitsweg oder eine andere Wegstrecke: sobald wir unterwegs aufgehalten werden, aber die Situation nicht ändern können, sollten wir uns zu innerer Gelassenheit aufrufen. Sich nämlich maßlos darüber zu ärgern, verlangt uns nur unnötige Energie ab und ist alles andere als nervenschonend. So verschwenden wir die Lebenszeit nicht unnötig, die uns evtl. der Stau beschert, sondern nutzen sie für uns.

Einfach mal einen Umweg machen

Von gewohnten Pfaden abzuweichen hilft der Eintönigkeit entgegen. Ich mache das mindestens 1 x die Woche und nutze die Gelegenheit, neue Fotomotive zu entdecken oder vielleicht sogar einen besonderen Moment einzufangen, der mir sonst so eher verwehrt oder im Verborgenen gebleiben wäre. Und manchmal ergab sich des Weges so auch ein kleiner Plausch bzw. eine nette und interessante Begegnung.


Waldbaden

Waldbaden

Ein Spaziergang im Wald, und sei es nur für vielleicht 10 ... 20 Minuten, kann wahre Wunder bewirken.

Bäume spenden vor allem Sauerstoff. Der Wald bietet uns Gelegenheit, im Hier & Jetzt zu sein, einfach dem Wind zu lauschen, der durch die Blätter weht oder den zwitschernden Vögeln zuzuhören.

Im Sommer ist der Wald vor allem eine Ort für eine wunderbare, schattige Abkühlung.

Ich habe sogar meine persönlichen Lieblingsbäume ;-) die ich unterwegs mit einem freundlichen "Hallo" grüße (-> "Warum ich Bäume so liebe").




Schaut Euch in unserer Fotogalerie um ...

Dort findet Ihr Momente zum Mitnehmen - lasst Euch einfach ein wenig inspirieren. ​Egal, ob Ihr in einem Projekt feststeckt, Euren Gedanken Klarheit geben wollt oder Ihr einfach nur Motivation braucht. Ihr könnt uns überall mit hinnehmen. 24 Stunden rund um die Uhr! Inspiration "to go" :o)

Island - Polarmeer

Achtsamkeit

Wenn Ihr ein Stresslevel erreicht habt, bei dem "ein paar Minuten Pause" nicht ausreichen: gönnt Euch eine Zeit der Achtsamkeit! Nehmt Euch Zeit für Euch selbst. Unser Leben rast dahin - begleitet von einer ständigen Reizüberflutung. Wir "müssen" und "wollen" stets irgendwelche Erwartungen erfüllen, die aber oftmals mit uns selbst und dem, was uns im Innersten wirklich antreibt, nichts zu tun haben. Hierbei hat mir ganz besonders die Fotografie geholfen. Ich habe gelernt, meine eigenen Bedürftnisse in den Focus zu rücken und jeden einzelnen Moment schätzen zu lernen. Dabei ist die Fotografie für mich eine Brücke für meine ganz eigene Ausdrucksweise und den Themen Beachtung zu schenken, die mir besonders am Herzen liegen.

Meine Erfahrungen teile ich mit anderen Menschen und kann ihnen auf diese Weise dazu verhelfen, in ihrem Alltag mehr Achtsamkeit zu üben.

Achtsamkeit bedeutet, sich voll und ganz im gegenwärtigen Moment zu befinden, den Geist und den Körper mit seiner Umgebung in Einklang zu bringen, ohne sich dabei von zu starken Emotionen ablenken zu lassen. Achtsamkeit ist der Gegenpool zu Stress, der die Wahrnehmung der eigenen Umwelt fördert und uns ganz im "Hier & Jetzt" verweilen lässt. Somit verhilft uns Achtsamkeit auch zu mehr Gelassenheit.


Hier eine kleine Übung:

Beim achtsamen Fotografieren z.B. geht es nicht um den "perfekten Moment" oder das perfekte Equipment. Es ist Euer ganz persönlicher Moment, der vielleicht rein zufällig des Weges entsteht. Erwingt also nichts und lasst es einfach geschehen. Dafür reicht eine einfache Kamera oder das Smartphone: geht einfach los - und das mit einem fast leeren Akku! Ihr könnt also keine bliebigen Reihenfotos o.ä. machen, sondern Ihr müsst Euch ganz bewusst auf Eure Umgebung konzentrieren - auf das Hier & Jetzt und Euch Euren ganz eignen, besonderen Moment einfangen. Dabei könnt Ihr Euch also weniger auf die Technik verlassen, sondern eher auf Euch selbst und Eure Wahrnehmung! So werdet Ihr die Fähigkeit erlangen, Störquellen auszublenden und Euch Zeit & Raum zu verschaffen, welche Euch entspannen und Euch überraschende oder besondere Ergebnisse bringt: ein einzigartiger für Euch ganz persönlicher Moment. Vielleicht könnt Ihr diesen Moment sogar mit einem Thema verbinden, dass Euer Inneres antreibt und den Ihr mit Eurer ganz persönliche Sinnhaftigkeit verbindet. Ein Zustand der auch die eigene Zufriedenhaft fördert - frei von materiellen Werten.

Troisdorf Rotter See

Ich wünsche Euch viel Feude dabei! Gerne könnt Ihr Eure Ergebnisse mit uns teilen - folgt uns dafür einfach auf Instagram.

Wir sind gespannt!

Alex (& Team :o)



© Alexografie / Alex We Hillgemann - Juni 2022

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