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Was ich an meinem Alltag alles hasse

Aktualisiert: März 21

5 "Dinge", die ich gerne aus meinem Leben verbannen möchte,

ohne die ich aber nicht die geworden wäre, die ich bin!



Haha, reingefallen - ich hasse gar nichts!

Aber es ist eine alte Weisheit, dass negative "Schlagzeilen" neugieriger machen, als positive. Stimmt's?


Etwas, oder im schlimmsten Fall, jemanden zu hassen hat zerstörerische Kraft und ist eine sehr radikale Emotion. Diese zerstörerische Kraft richtet sich nicht nur gegen andere oder gegen Dinge, sondern auch gegen uns selbst! Innere Wut frisst unser Seelenleben auf, wir verlieren den Focus auf wichtige Dinge in unserem Alltag - in unserem Leben. Davon haben wir bekanntlich nur eines.

Trotzdem haben wir es alle schon erlebt: ein inneres Hassgefühl und sei es nur in klitze-kleinen Momenten, in denen wir uns jedoch schnell in Wut verlieren und damit wertvolle Energie verpulvern.


Deshalb: ich "hasse" negative Schlagzeilen und daher reden wir jetzt einfach davon ...


Was ich in meinem Alltag nicht so besonders mag.

1.) Negative Schlagzeilen - s.o.! Besonders jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie. Deshalb konzentriere ich mich lieber auf positive Schlagzeilen und wenn es keine gibt, schreibe ich sie eben selbst ;-) - oder besser gesagt: WIR von Alexografie! Das macht vor allem: Spaß! Und: anderen Menschen eine Freude! Dong = zwei Fliegen mit einer Klatsche.

TIPP: Wenn Dein Leben gerade mal nicht so läuft, wie Du Dir das vorgestellt hast, konzentriere Dich einfach auf die kleinen positiven Dinge im Alltag und schenke ihnen besondere Aufmerksamkeit - einfach mal so! Begrüße einen Baum ;-) Sag: "Hallo Baum, schön, dass es Dich gibt, Du könntest bestimmt eine Menge erzählen, so lange, wie Du hier vermutlich schon stehst!" Und dann stell' Dir vor, was dieser Baum Dir alles erzählen könnte! Das lässt Deine Phantasie aufblühen! Probier's einfach mal aus. Und wenn sich gerade jemand in Deiner Nähe wundert, warum Du mit einem Baum sprichst: stecke Dir die Kopfhörer von Deinem Smartphone in die Ohren - dann fällt's nicht so auf - die Leute denken, Du telefonierst. (*Spaß*)!


2.) Unfreundliche Menschen. Kennen wir bestimmt alle, ob im Supermarkt oder einfach unterwegs auf dem Gehweg: lange Gesichter, grimmiger Gesichtsausdruck - warum auch immer! Manchmal lassen sie ihrer miesen Laune auch freien Lauf. Man bekommt den Einkaufswagen in den Rücken gerammt - ohne Entschuldigung! -, an der Kasse wird ungefragt vorgedrängelt und der Mr. Unbekannt, der einem schon jahrelang immer wieder zur gleichen Zeit (ob auf dem Weg zur Arbeit oder beim Gassigehen usw.) entgegenkommt und unfreundlich dreinblickt! Fakt ist: in aller Regel wissen wir nicht, was dieser (unfreundliche) Mensch erlebt hat. Es macht also gar keine Sinn, sich über ihn zu ärgern!

Baum

TIPP: einfach lächeln! Ja, es ist einfach - kostet doch nix und zu verlieren habt Ihr dabei auch nix! Noch besser: grüßt ihn doch einfach und werft ihm beim Nächstenmal ein freundliches "Hallo!" entgegen. Und das von nun an jedesmal. Freundlichkeit ist wie ein Bumerang. Seid gespannt, was passiert!

Für den Einkaufwagen-Rambock gilt: "Danke für das Anstupsen! Jetzt bin ich 10 cm schneller an der Kasse!" Humor siegt und man kommt nicht unnötig in Wallung.

Unfreundliche Menschen können zudem wahre Zeit- und Energiefresser sein. Bei dem Gedanken "Wieso-Warum-Weshalb" sie wohl so unfreundlich sind, vor allem bei den Menschen, die wir überhaupt nicht kennen, verlieren wir den Focus auf das, was wirklich wichtig ist. D.h. man verliert sich so sehr in negative Gedanken, weil man sich innerlich ärgert, dass wir tatsächlich wertvolle Minuten am Tag verlieren, in denen wir uns lieber bewusst auf die für uns wichtigen Dinge konzentrieren sollten. Und diese Art von Zeitverlust frisst unsere Energie. Nur 10 Minuten unnötiges Ärgern kann einem schon den ganzen Tag versauen. Manchmal sogar schon nur 5 oder 2 Minuten! Das kennt Ihr bestimmt alle. Also: Ihr könnt die Menschen nicht ändern, vor allem die nicht, die Ihr gar nicht kennt und denen Ihr vermutlich auch kein Zweitesmal begegnet (ich singe übrigens im Auto immer laut mit, wenn ich ich anfange, mich über irgendwen unnötig zu ärgern - natürlich nur, wenn ich allein im Auto bin ;-)!).

Veränderung passiert in uns selbst. Wir haben jeden Tag die Wahl, uns vor den Spiegel zu stellen und zu sagen: "So nicht! Das kann ich besser!" Außerdem: Übung macht den Meister.

3.) JA-Sager. Und zwar die permanenten. Zu allem sagen sie JA (und AMEN). Hauptsache sie haben ihre Ruhe und müssen sich möglichst wenig mit einem Thema auseinandersetzen oder aus der Reihe tanzen. Ob im Job oder im privaten Umfeld. Es gibt sie halt einfach. Doch das ist noch nicht alles! Kaum dreht man sich rum, wettern sie hinter vorgehaltener Hand und meckern genau in die andere Richtung, damit sie bloß keinen Gegenwind erfahren! Solch ein Verhalten ist unehrlich und feige. Was macht man dagegen?

TIPP: offen ansprechen! Und dabei sachlich bleiben. Fragt nach, warum der/diejenige nicht den Pöppes in der Hose hat, sich offen zu seiner (ggfs. anderen) Meinung zu bekennen. Wovor hat er/sie Angst? Was kann passieren? Macht ihnen doch einfach mal Mut und nehmt sie mit in Eure Welt, in der es eben nicht nur JA, sondern auch NEIN gibt! Steht ihnen zur Seite und geht mit ihnen ein Fallbeispiel durch und bietet ihnen an, gemeinsam Haltung zu einem Thema zu beziehen. Nennt ihnen z.B. auch bekannte Persönlichkeiten, an denen sie sich orientieren können. Egal, ob aus der alten oder aktuellen Zeitgeschehen - es gibt eine Menge Persönlichkeiten, die sich offen zu ihrer Meinung bekennen oder bekannt haben und damit viel Positives für die Menschheit bewirkt haben. Im Übrigen wissen wir doch: in unserem Land gilt zum Glück freie Meinungsäußerung. Wir werden also dafür weder inhaftiert, noch gefoltert.


Uhr

4.) Hetze. In dem Fall meine ich die zeitliche Hetze! Man kann nicht in Ruhe denken, nicht in Ruhe ausreden, keine Handschlag zu Ende erledigen. Die Uhrzeit rast und man weiß bereits unmittelbar morgens nach dem Aufstehen schon nicht, was man als Erstes erledigen soll.

TIPP: STOPP! Morgens müssen wir alle aufstehen. Es sei denn wir sind krank (oder tot). Also warum gehen wir es nicht mit Ruhe an? Stellt doch einfach den Wecker 5 Minüt'chen vor und in diesen 5 Minuten sagt Ihr Euch: "Ich schaffe das heute. Ich bin gesund, mir geht es gut. Vielen anderen Menschen geht es schlechter. Ich werde die wichtigsten Aufgaben nacheinander erledigen und was ich nicht schaffe, erledige ich eben zu einem anderen Zeitpunkt!" Basta. Und wenn Euch das nicht reicht: übertragt Aufgaben! Lernt, höflich zu delegieren. Sprecht es offen an und holt Euch in Eurem Umfeld Hilfe, wenn es zeitlich mal brennt. Vergesst bitte nicht: der Tag hat (nur) 24 Stunden - für jeden! Und an jedem Tag leben wir nur einmal. Also hetzt Euch nicht zu Tode. Es stirbt sich dann zwar schneller, aber dafür lebt Ihr kürzer.


Klopapier

5.) Klopapier-Sammler. Zugegeben: die gibt es wahrscheinlich nur derzeit, während der Corona-Pandemie. Aber die dauert ja nun schon über ein Jahr. Ich habe beim 1. Lockdwon x-mal Anlauf genommen, um dieses "verfluchte Ar......papier" zu bekommen. Nix! Regale leer. Ich habe mir dann vorgenommen, anstatt Klopapier hinterher zu jagen, mir die Zeiten bei meinen Großmutter vorzustellen: sie hatte ein Plumpsklo - so richtig mit Strippe und natürlich ohne Heizung (Heizung gab's übrigens im gesamten Haus nicht, sondern Öfen: einer in der Küche, einer im Wohnzimmer - mehr nicht. Obendrein war das sehr gemütlich!). Bei diesen Plumpsklo konnte ich direkt in die Sickergrube blicken. Klopapier? Das gab's nur sonntags! Sozusagen. Das hätte diese verdammte (uups) Sickergrube unnötig verstopft (die mein Vater mit meinem Onkel übrigens regelmäßig entleeren musste). War kein Klopapier zur Hand, wurde sich nach dem „Geschäft“ in der Waschküche der Hintern abgespült - fertig! Also mal ehrlich: wir leben längst in einem Zeitalter, in denen wir alle eine Dusche und/oder Wanne besitzen - zur Not also ... Ihr wisst schon! Was ich damit sagen will: Klopapier ist nicht (über)lebenswichtig.

TIPP: Da ja oftmals auch Seife und sonstige Hygienemittel dieser Art vergriffen waren - lauwarmes Wasser reicht! Glaubt mir. Bei meiner Großmutter gab's zu der Zeit nur kaltes und auch das hat schon funktioniert - zur Not musste das Wasser erst auf dem Ofen erhitzt werden, was viel zu lange dauerte. Aber: es gab die gute alte Kernseife (aber ich muss ehrlich zugeben: kaltes Wasser ist an der Stelle eine Strafe!). Vertrödelt also Eure Zeit nicht mit unwichtigen Dingen und derartigen Problemen. Es gibt meist andere Lösungen und befasst Euch damit.

(Ich gestehe, dass wir tatsächlich eine volle Packung Klopapier im Keller liegen haben! Mit historischem Wert: mit Dackel-Motiven - wie Ihr oben seht - zu Coronazeiten ;-) - die bewahre ich nach Möglichkeit auf - einfach so zur Erinnerung oder vielleicht verschenke ich sie eines Tages.) So - jetzt wisst Ihr um die 5 Dinge, die ich nicht mag. Und soll ich Euch was sagen? Es gibt noch einige mehr davon. Aber nicht alles auf einmal - dazu vielleicht an anderes mal ...

Jetzt kennt Ihr auch ein paar meiner kleinen Tricks, wie ich meinen Alltag bewältige, der pickepackevoll mit Aufgaben und "ToDo's" ist (Job, soziale Projekte, Familie, Hund, Haushalt und meine Mutter im Alltag unterstützen ...!)


Jeder Tag hat 24 Stunden - für uns alle!

Macht das Beste draus.


Dahlie


Nun - wie ist das mit Euch?

Sich unnötig über Dinge zu ärgern, die man nicht ändern kann, frisst unnötige Energie und wertvolle Zeit. Dinge, die man ändern kann: sich in Gelassenheit zu üben! Jeder kann das übrigens lernen! Und das vermischt mit einer guten Portion Humor. Denn sobald wir Spaß haben, hilft uns das, unsere Gedanken besser zu ordnen. Und Spaß setzt innere Energie frei!


Ihr werdet merken, dass viele Dinge, die einem im Alltag eher schwer fallen, viel leichter von der Hand gehen, sobald man sie

von einem anderen Blickwinkel betrachtet.


Ihr könnt die klitzekleinen Dinge, die Euch oftmals ärgern und die immer wiederkehren, einfach mit einer gewissen Portion Humor ins Positive umwandeln. Am Ende des Tages habt Ihr so das Gefühl, viel mehr erreicht zu haben!



Stellt Euch einmal selbst 5 Tage genau unter Beobachtung und macht Euch Notizen über Euren Alltag, was Ihr erlebt und wir Ihr ihn bewältigt habt. Versucht dabei an jedem Tag etwas Positives für Euch herauszuziehen und fokussiert Euch darauf. Anschließend lest Euch Eure Notizen durch - Ihr werdet staunen, was Ihr dabei alles über Euch selbst erfahrt (und vielleicht werdet Ihr dabei auch über Euch selbst schmunzeln ;-). Das alles ist nichts anderes, als eine kleine Achtsamkeitsübung!


Übrigens:

bei uns in Troisdorf gibt es ein kleines Projekt zum Schmunzeln ;o)


... wenn sich eine Stadt ... "verzettelt".


Vielleicht gibt es dies auch in Eurer Stadt?


FALLS nicht, vielleicht inspiriert es Euch, selbst solch ein Projekt ins Leben zu rufen - gerade jetzt in diesen Zeiten ...


Und: Kennt Ihr bestimmt - "Taps-TV". Kleine, putzige Kätzchen oder niedliche Hundewelpen - sie senken sofort den Stresslevel. Wir haben hier zwar kein "Taps-TV" für Euch, aber dafür:


Marla Peppels - in Bildern :o) - unsere "Feelgoodmanagerin" - viel Spaß!


Marla Peppels

P.S.: Natürlich beantworten wir gerne Eure Fragen, wenn Ihr welche habt, soweit möglich. Schreibt uns einfach eine E-Mail!


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Möwen
"Wings"
"Nicht unsere Expertise bleibt in Erinnerung, sondern die Geschichten, die wir erzählen. Geschichten, die auf unseren eigenen Erfahrungen beruhen. DAS sind WIR. Alexografie!"

© Alexografie / Alex We Hillgemann / Co-Autor: Silly Al - März 2021

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