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Das wäre doch gelacht!

Aktualisiert: 18. März


Nee, is’ klar. Oder doch (nicht)?
Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Ich erinnere mich noch sehr gut an meinen Vater. Er hatte stets den Schalk im Nacken. Da mussten ihm schon echt harte Brocken vor die Füße fallen, bevor er wirklich seinen inneren Clown ausspuckte. Harte Brocken im Leben meines Vaters gab es wahrlich genug. Selbst als er noch vor seinem Renteneintritt einen schweren Schlaganfall erlitt, fortan ein Pflegefall war und dann noch der böse Onkel Krebs seinen inneren Clown anfing aufzufressen, sagte er diesem den Kampf an. Bis zuletzt besinnte er sich auf die wenigen positiven Dinge in seinem Leben und machte sogar noch Witze an seinem Sterbebett.

Dies ist sicherlich ein sehr krasses Beispiel. Aber ich bin noch heute meinem Vater dankbar dafür, dass er diese besondere Kraft besaß und niemals verlor. Durch seinen Humor stärkte er nicht nur sein eigenes Gemüt, sondern machte uns allen den Abschied erträglicher. Denn: jeder Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag.

Diese positive Eigenschaft meines Vaters habe ich mir von im abgeguckt. Denn während meiner eigenen gesamten Tal- und Bergfahrten im Leben erkannte ich immer mehr:


Humor ist eine Superkraft!


Humor stärkt unsere Resilienz = unsere Widerstandskraft, mit der wir in die krafteigene Ursprungsform zurückfinden und unseren Optimismus stärken. Stellt Euch einen Flummiball vor, der durch äußere Einwirkung zusammengequetscht wird – er findet immer wieder zu seiner ursprünglichen Form zurück!

Lachen ist die beste Medizin

Mit Humor und Optimismus, die wie Bruder & Schwester im besten Sinne miteinander agieren, stärkte ich nicht nur meinen Lebensmut, sondern vor allem den Glauben an mich selbst. Dank meiner Hochsensibilität, die ich inzwischen erfolgreich als Freund und nicht als Feind gezielt in vielen Bereichen meines Lebens einsetze, ist Humor einer meiner liebsten Werkzeuge, um negativem Stress vorzubeugen oder mich dagegen zu wappnen.

Stress sichert unser Überleben, hindert uns jedoch auch oftmals am Leben. Das Leben in einer Welt, die sich ständig und rasant verändert. Krisen, Ungewissheit, und selbst der digitaler Fortschritt stellen sich in einer Komplexität dar, die uns Menschen enorm überfordert. Stress hat daher inzwischen eine dramatische Form angenommen – eine der größten Ursachen für lebensbedrohliche Krankheiten in unserer Gesellschaft des 21. Jahrhunderts: Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall - um nur einige zu nennen. Und nicht zuletzt: Depressionen und Burnout!


Zurück zum Humor. Das Sprichwort „Lachen ist die beste Medizin“ kommt nicht von ungefähr. Vor allem emotionaler Stress lässt sich mit Humor leichter bewältigen und wir bleiben wesentlich handlungsfähiger. Anhand von Humor können wir erlernen, Situationen in einem anderen Kontext zu sehen bzw. aus einem anderen Blickwinkel heraus zu betrachten – das sogenannte Reframing von Stressoren (= Reizen). Zum Beispiel: Öfter mal über sich selbst lachen.

Damit steht man zu seinen Schwächen, Fehlern oder gar „negativen“ Eigenschaften (Ecken & Kannten). Sich selbst nicht stets so ernst zu nehmen, macht uns lockerer und wir gehen wesentlich entspannter an unser Tageswerk. Ebenso sind wir in der Lage, Herausforderungen besser zu meistern und auch Mut zum Scheitern zu beweisen. Das macht uns sogar ein wenig charmanter und sympathischer!

„Dick & Doof“ kennen wir alle: schneiden wir uns ein paar Scheibchen von ihnen ab ;o) .

Der kleine Alltagshumor - Freund & Helfer (in der Not)

Humor hilft uns, gelassener zu werden, wenn wir uns in einer schwierigen Situation befinden. Es geht nicht darum, den ersten Preis als Spaßvogel der Comedyszene zu gewinnen. Ebenso sollten auch keine Witze auf Kosten anderer gemacht werden. Dies hat nichts mit gute gemeintem Humor zu tun. Wenn Humor an Zynismus grenzt, ist dies kein gutes Mittel, um für eine positive Stimmung zu sorgen. Es geht um den kleinen Alltagshumor. Dies beginnt damit, dass wir wieder lernen, unsere kindliche Unbekümmertheit zu aktivieren und nicht immer alles so Ernst nehmen. Wenn wir dem Leben öfters mit einem Augenzwinkern ;-) begegnen, können wir die Herausforderungen des Lebens besser annehmen.

Beobachtet Euch einmal selbst ganz genau, wenn es um die kleinen Dinge des Lebens geht, über die wir uns oft ärgern. Lest hierzu meinen Blog-Artikel:

„Was ich an meinem Alltag alles hasse“ ;o)


Euch fehlt gerade ein wenig Humor … ein Lächeln? Schaut Euch unsere Fotogalerie "TroMoSomen" an oder

die Fotos unserer „Feelgodmanagerin“ Marla Peppels! Sie wird Euch ein garantiert ein Lächeln ins Gesicht zaubern.


Wir wünschen Euch viel Freude dabei!

Eure Alex

(vom Team Alexografie)


"Nicht unsere Expertise bleibt in Erinnerung, sondern die Geschichten, die wir erzählen. Geschichten, die auf unseren eigenen Erfahrungen beruhen. DAS sind WIR. Alexografie!"

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© Text: Alexografie. / Alex We Hillgemann - Februar 2023

© Photos: Alexografie (Alex We Hillgemann) © Grafiken: Wix

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