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… Mangelware! 

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Kaltschnäuzige Bequemlichkeit, gepaart mit dem Schmuck fremder Federn und das Ganze noch hochtrabend versteckt hinter folgendem Motto: „Schaut, was ICH (alles) kann und was ICH alles schon auf den Weg gebracht habe!“ Man kennt sie, die Kollegen und Kolleginnen im Büroalltag ...

Das Gegenteil von ihnen, sind oftmals die Stillen unter uns, die gerne mehr arbeiten und ihren Fleiß zielorientiert unter Beweis stellen. Sie werden meist jedoch „gemobbt“, anstatt gelobt und nicht als wichtiges Teammitglied betrachtet. Deren Gutmütigkeit und Leistungswille wird sogar oftmals verspottet und durch die Wichtigtuerei anderer gekonnt untergraben. Es ist jedoch eher so: wer am meisten meckert und/oder prahlt, hat am wenigsten (Sinnvolles) getan! Und Bagatellen werden i.d.R. auch noch hochgespielt. 

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Es sind schlichtweg Blender und/oder Selbstdarsteller, die diese Position einnehmen und sie schreiten ungehemmt voran und erstürmen ihr Umfeld, wie Parasiten.

Oftmals blockieren sie auch ungeniert die Zusammenarbeit zwischen mehreren Abteilungen und stehen beim Verbreiten von vermeintlichen „Neuigkeiten“ ungehemmt an der Front. Und das alles zumindest so lange, bis die Vorgesetzten von denjenigen, die darunter leiden, zu Rate gezogen werden. Und das ist alles andere als einfach, weil Vorgesetzte in den meisten Fällen bereits geschickt um den Finger gewickelt wurden. Daher müssen sie gezielt und unter vier Augen zu dieser Situation befragt werden, ob sie mit den Ergebnissen der erbrachten Leistung zufrieden sind. Diese Fragen müssen möglichst vorwurfsfrei und offen gestellt werden. Also bitte: loyal bleiben! Auch die Frage, ob man selbst etwas besser oder anders machen kann, ist unabdingbar.

Ihr kennt diesen (unerträglichen) Büroalltag? Dann fordert also bewusst Kritik von Euren Vorgesetzten zu Eurer Arbeit ein! Nur so erfährt man auf direktem Wege, ob man sich auf der richtigen Ziellinie befindet und weiterhin seine Aufgaben korrekt und efizient erledigt, während „andere“ lieber Zeit mit übertriebener Nörgelei und Wichtigtuerei verbringen.

Ob Selbstdarsteller oder Blender - gekrönt durch ihren Heiligenschein: sie zu entlarven ist meist kein einfacher Weg. Man muss schon sehr geduldig sein und seinen Zielen treu bleiben. Durchhaltevermögen ist also angesagt! Diventum an ihrerstelle begegnet man auch auf diese Weise: gebt ihnen das Maß an Gehör und Anerkennung, das sie brauchen und dressieret sie Euch bei ihrer Sucht nach Anerkennung! Das Motto lautet hier also: gebt dem Affen Zucker :-) ! Achja: das alles bitte mit Respekt - so schwer es auch fällt!

Viel Erfolg und: glaubt an Euch!


© Alex We Hillgemann / www.alexografie.de  -  Alle Rechte vorbehalten!