Blog / Aktuelles

Blog - 29.06.2016

 Da geht doch noch mehr, oder? 


Troisdorfer Bahnhof nach dem Achtelfinale am 26.06.2016 Deutschland : Slowakei = 3 : 0

Da legen wir hoffentlich noch was drauf!

TroisdBahnhofEM DeutschlSlowakei260616

Noch 3 Tage bis zum Viertelfinale Deutschland : Italien am Sa., 02.07.2016 - und ich werde vor dem Spiel in meiner Lieblings-Pizzeria in Troisdorf eine Pizza vertilgen.  Oder besser nach dem Spiel?! ;o)

Und wo schaut man das Viertelfinale diesen Samstag? Mmmmh … ist ja noch was Zeit bis dahin. Und sollte das Wetter regenfrei mitspielen, wäre sicherlich eine Public-Viewing in Troisdorf eine tolle Sache. 


Wer hat ein paar Tipps??


So sah z.B. das Public-Viewing an der Burg Wissen bei der EM 2012 aus.

Also dann .. es wird spannend am nächsten Samstag-Abend!

Germany
Italy



Blog - 27.06.2016

So sieht es aus, wenn man auf den Sommer wartet …:

SonnenschirmTropfen rot270616b

Seit Wochen fegen heftige Unwetter über große Teile von Deutschland. Also: Heuschnupfen hin oder her - ich hätte jetzt gerne 

S o o o m m m m m e r !

Und ich glaube, mit dem Wunsch stehe ich nicht alleine dar.

Blog - 24.06.2016

Es gibt zwei Neuzugänge bei den „TroMoSomen“ bzw. „Notes of Troisdorf“ :o)


RathausHerrentoilette MarcEickelmann230616
RathausAbfallecke MarcEickelmann210616


Danke an Marc Eickelmann (Online-Redaktion der Stadt Troisdorf) !

Blog - 19.06.2016 Mondorf am Rhein ...

Die Wetterkapriolen haben vielen Städten und Gemeinden in Deutschland hart zugesetzt in den letzten Wochen. Mondorf am Rhein ist Hochwasser „gewöhnt“ und wurde diesemal weitgehend verschont.

Von Niederkassel-Mondorf (Rheinkilometer 666,0) bis Baumberg (Rheinkilometer 716,0) gilt der Kölner Pegel. Wird die Hochwassermarke I (6,20 m Kölner Pegel) erreicht, gelten erste Beschränkungen in der Schifffahrt. Bei Hochwassermarke II (8,30 m Kölner Pegel) wird die Schifffahrt eingestellt. Gegen 18.00 Uhr am 19.06.2016 beträgt der Rheinpegel bei Mondorf 6,02 m.

Schwäne, Graugänse und Enten scheinen das Bad in der Menge zu genießen und stören sich auch nicht an den vorbeigehenden Spaziergängern.

Am Ufer, wo die Mondorfer Fähre übersetzt, muss man acht geben, derzeit keine nassen Füße zu bekommen. Nur zu gerne wäre ich einfach durch’s Wasser … doch zuletzt habe ich Gummistiefel als Kind besessen. Vielleicht ist es mal wieder an der Zeit, über eine Anschaffung nachzudenken.

Während ich so am überfluteten Ufer entlang schritt, beobachtete ich die Menschen ringsherum: sie gingen spazieren, unterhielten sich, saßen auf den etwas weiter entfernten Bänken und genossen den Blick auf den Rhein, aßen Eis - völlig sorglos. In anderen deutschen Städten und Gemeinden sieht es aufgrund der Unwettter der letzten Wochen anders aus. Man mag sich kaum in die dort jeweils in Not geratenen Menschen hinein versetzen, die aufgrund des Hochwassers ihr gesamtes Hab und gut verloren haben.



Blog - 17.06.2016

Die schweren Unwetter der letzten Wochen haben vielen Städten hart zugesetzt. Man kann sich nur schwer in die Lage der dort jeweils in Not geratenen Menschen hineinversetzen. Troisdorf ist weitgehend verschont geblieben. So bleibt nur die einzigartige Schönheit der Wolkenstimmung, welches der ständige Wechsel zwischen Sonne, Regen, Sturm und Gewitter hervorbringt:

HimmelWolkenTroisdOberlar170616

Blog - 12.06.2016 Jamel rockt den Förster!

JamelRockt denFoersterLogo0616

"Spaß und Zivilcourage im Doppelpack"

Jubiläum! Denn bereits zum 10. Mal findet das Open-Air-Festival vom 26. - 27.08.2016 in Jamel bei Gressow/Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) statt, um dem „nationalsozialistischen Musterdorf“ demokratischen Gegenwind entgegenzublasen!

Mit dabei sind in diesem Jahr „Wolf Maahn & Band“„Madsen“ etc.

Auch in 2016 wird das Festival überwiegend durch Spenden und Sponsoring finanziert. Eine Spende in beliebiger Höhe kann auf der Spendenplattform betterplace platziert werden - helft mit!

Auch Alexografie wird das Festival mit einer kleinen Spende unterstützen.


Chapeau an Horst & Birgit Lohmeyer für Ihr Engagement!

Blog - 05.06.2016 Vergangene Zeiten ...

Vergangene Zeiten …

WahnerHeideBaumAeste130316

… aber dafür sehr eindrucksvolle. Das waren vor allem auch die Jahre Ende der 70er - insbesondere: 1979. Als Kind zog ich mit meinen Eltern und damals 6 Jahre jüngeren Schwester nach „Bratemich“. Ja, so nannten wir den kleinen, verschlafenen Ort am Ende der Welt. So kam er mir damals vor: geheimnisvoll, fernab vom Trubel der Stadt, in der wir bis dahin gewohnt hatten. In „Bratemich“ lernte ich ein ganz besonderes Mädchen kennen. Doris …

Von Doris erhielt ich nun - nach all’ diesen langen vergangen Jahren - eine E-Mail. Und heute telefonierten wir sogar miteinander. Da war am anderen Ende der Leitung auf einmal diese hübsche Mädchenstimme - als wär's erst gestern gewesen … und nun fast 40 Jahre später. Und nicht nur ihre Stimme war geblieben - nein, noch viel, viel mehr.

LunaHimmel200613

In „Bratemich“ wohnten wir ca. 1,5 Jahre. Aber noch heute kommt es mir viel länger vor. Diese Zeit war so voller spannender Erlebnisse, dass ich sie bis heute nicht vergessen habe. Als wir dort wegzogen, viel ich in ein tiefes Loch. Ich wollte nicht mehr sprechen, nicht mehr lachen und am Liebsten auch nicht mehr essen. Meine Eltern brachten mich später zu meiner „Oma Billa“. Dort blieb ich eine ganze Weile. Tag täglich vergrub ich mich dort ins Malen: Bilder voller heiler Welten mit Bäumen und Blumen, dann wieder Bilder vom wolkenverhangenen, düsteren Mond mit Nebelschwaden. „Oma Billa“ sorgte für Buntstifte und Papier. Ich half ihr zwar täglich, den Frühstückstisch abzuräumen, ging mit ihr einkaufen, aber ansonsten ließ mir „Oma Billa“ meine Ruhe.

PusteblumeLoewenzahnSeiffen190516

Mir fehlte Nicky. Meine zwergwüchsige Tigerkatze mit ihren zwei Jungen. In „Bratemich“ war sie abends meine stille Zuhörerin gewesen. Am Fuße meines Bettes schnurrte sie vor sich hin, schaute mich an und blickte direkt in meine Kinderseele. Doch nun war Nicky nicht mehr da. Wo war sie? Niemand sagte es mir. Meine Eltern waren mit uns zurück in die Stadt gezogen - ohne Nicky und ohne die kleinen Katzenkinder. Ich vermisste noch viel mehr: Doris. Die Wiese im Sommer rings um’s Haus mit dem Löwenzahn und der Schaukel davor. Die Tannenbäume, den „Hügel“, auf dem wir wohnten und von dem ich fast täglich heruntersprang, um gemeinsam mit Doris neuen Abenteuern entgegen zu fiebern. Unterhalb des „Hügels“ wohnte Doris mit ihrem Vater und „Menousch“ (ich weiß nicht mal, ob ihr Name so richtig geschrieben ist) - die anthrazitfarbene Katze, deren Fell im Sonnenschein immer so herrlich schimmerte, hatte für mich immer etwas mystisches. Und „Schnurri“, der Kater der Nachbarn direkt gegenüber. Ich vermisste auch die Bauernhöfe, die zugefrorenen Tümpel im Winter und das Schlittenfahren. Die Kirschbäume und ja selbst den verrückten Nachbarsjungen Ralf, der uns oft Angst einjagte, vermisste ich.

Und so malte ich weiter Bilder. Tag für Tag. Einige habe ich noch heute, irgendwo in einem meiner Schränke müssten sie noch zu finden sein, wenn ich da nach suchen wollte. Und dann war da noch „Opa Willi“ - er war inzwischen fast vollkommen erblindet. Eines Tages zog er im Küchenschrank hinter sich eine Schublade auf und holte Schwarz-Weiß-Fotos hervor: aus dem 2. Weltkrieg, dort hatte er als Soldat gedient. Er ertastet die Fotos anhand der Größe und somit konnte er auch die Geschichten dazu erzählen. Traurige Geschichten. Bei den anderen Fotos bat er mich darum, die Szenen zu beschreiben. Das übte eine solche Faszination auf mich aus, dass ich fort an meine „RitschRatsch“ (eine Pocketkamera von AGFA) mit mir herum trug: mein erster kleiner Fotoapparat. Ich sammelte Momente und hielt sie für die Ewigkeit fest. „Oma Billa“ brachte die Filme zum Entwickeln. Das dauert meist eine Woche und die Spannung hielt ich in dieser Zeit kaum aus.

So verging die Zeit ... Doch Doris vergaß ich nie. Wir sahen uns ca. 4 Jahre später im Sommer noch einmal im Garten des Hauses ihres Vaters in „Bratemich“ gegenüber. Aber die Jahre zuvor waren mit zu vielen traurigen Erlebnissen gefüllt, die ich nicht preisgeben wollte. So vierhielt ich mich nicht als die, die ich war und ich fuhr mit einem unguten Gefühl am späten Nachmittag mit dem Bus wieder heim in die Stadt. Die Fahrt dauerte fast eine Stunde. Eine Stunde, in der ich mich über mich selbst ärgerte. Auch daran erinnere ich mich noch heute.

So vergingen die Jahre. Viele, viele Jahre mit vielen, vielen Veränderungen. Mit glücklichen und sehr unglücklichen Zeiten. Zeiten, in denen ich oft auf mich allein gestellt war und ständig nach einem Zuhause suchte. Denn in mir gab es keins. Ich hatte nie Wurzeln geschlagen. Zu oft musste ich als Kind umziehen. Von Wohung zu Wohnung, von Haus zu Haus. Von der Stadt auf’s Land. Vom Land in die Stadt. Früh verließ ich das Elternhaus. Erst Jahrzehnte später fand ich heraus, was ein Zuhause ist. Ich machte einmal ein Foto in der Nähe eines Sees. In der Ferne entdeckte ich eine Libelle auf einem weiten, einsamen Feld. Dort saß sie, fast unbeweglich. Nur der Wind schaukelte den Roggen leicht hin und her, auf dem sie sich mit den zarten Beinchen festhielt. Für die Libelle musste sich dies wie ein kleiner Sturm anfühlen. Aber sie fiel nicht herab. Ich beobachtete sie eine ganze Weile, hielt diesen Moment mit meiner Kamera fest und nannte ihn:

"Angekommen"

Libelle030607b

(Blauflügel-Prachtlibelle)

Angekommen kann der Zustand eines Augenblick sein oder einer Ewigkeit. Das wurde mir nun bewusst. 

Man weiß nie, was morgen sein wird. Das Leben stellte einen ständig vor neue Herausforderungen. Wir können vor ihnen weglaufen oder sie annehmen. Zeit ist etwas, was wir nicht anhalten können. Wir existieren in ihr und sie um uns herum. Es gibt die  Vergangenheit, die  Gegenwart und die  Zukunft.  An die Vergangenheit können wir uns erinnern. In der Gegenwart existieren wir immer nur für einen winzigen Moment. Die Zukunft können wir nicht vorhersehen, sondern nur erahnen. Aber wir können Fußspuren in die Gegenwart setzen, die in der Vergangenheit bleiben und die Zukunft verändern. Das ist eine große Verantwortung im Leben und in dessen Zeit wir nur begrenzt existieren.

Die Fotografie hilft mir, Spuren zu hinterlassen. Ich bin hier, einst war ich dort und morgen bin ich vielleicht anderswo.

Danke Doris! Auch Du bist ein Grund, für meine Spuren. Ich habe immerzu an Dich gedacht. Es war mit der schönste Teil meiner Kindheit, die jäh zu Ende war und den Anfang für eine unbekannte Zukunft bereit hielt. Auch Du hast glückliche und unglückliche Zeiten durchlebt und gekämpft.

Bis hierher reichen meine Zeilen. Für heute. Denn … da ist ja noch das Buch ;-) … mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten.

Bis bald, liebe Doris ...

Blog - 04.06.2016 50 Jahre .fabian

50 Jahre .fabian …

… auf dieser Erde - das musste gefeiert werden! So sollte es sein: ein wunderschöner Abend gestern, gemeinsam mit „alten“ Freunden und Bekannten im „La nueva Espanona“ in Siegburg. Es fehlte an nichts: Kulinarisches aus der spanischen Küche, freundliche & sehr nette Bedienung und zudem präsentierte .fabian Videos etc. der vergangenen Jahre sowie u.a. musikalische Highlights der 80er - da fehlte auch Depeche Mode nicht :-) Das Besondere aber an diesem Abend war vor allem: ANUBHAB live und im Hintergrund präsentierte Fabian dies hier …:


Sollte das Video nicht angezeigt werden können, hier der Direkt-Link!


… und - schon fast legendär ;-) aus dem Jahre 1998 Stephan Manns in „FORKS  &  KNIVES“:


Sollte das Video nicht angezeigt werden können, hier der Direkt-Link!


Ein unvergesslich schöner Abend - DANKE, Fabian :-) !

Weitere Videos von .fabian sind übrigens hier zu finden ...

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