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Blog - 28.03.2016 Ostermontag

Um 08.30 Uhr weckte mich lautes Geplapper 

… vor dem Schlafzimmerfenster. Warum in aller Welt musste man um diese Uhrzeit an einem (Oster)Sonntag laut vor anderer Leutes Fenster rumstehen und munter drauf los plappern??? … war mein erster Gedanke. Meine innere Uhr sagte mir nämlich: ´Hallo, es ist noch viel zu früh!‘ DANKE an die Zeitumstellung - denn meine innere Uhr stand noch auf 07.30! Die Nacht zuvor hatte ich mir mal einen Spätfilm gegönnt. Demnach muss ich etwa um 0.30 Uhr ins Bett geschlichen sein. Diese Zeitumstellung macht mich jedes Jahr auf’s Neue fertig. Ich brauchte stets nahezu fast zwei Wochen, um mich daran zu gewöhnen. Zwischendurch war ich zudem gestern Abend auf dem Sofa eingeschlafen und hatte fast den Faden verloren und brauchte ein paar Minuten, um wieder in die Handlung des TV-Thrillers reinzufinden. Schlaftrunken griff ich nach meiner Gummibärchentüte und steckte mir eine ganze Hand voll Gummibärchen in den Mund. Irgendwie machte mich das wieder munter. Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso! Also - rein damit! Leeeecker … Man gönnt sich ja sonst nix und mir stand eine harte Arbeitswoche bevor. U.a. hatte ich ein Foto-Projekt aus der Marketingabteilung übernommen … ach was soll’s! Es war (Oster)Wochenende … bloß nicht an die Arbeit denken … und so schob ich den Gedanken schnell wieder beiseite. Derweil löste sich die bunte Schar Gummibärchen aus der „FAN-Edition“ weiter in meinem Mund auf und ich fragte mich: Welche Sorten hatte ich wohl gerade in meinem Mund?

Waldmeister,  Grapefruit,  Aprikose,  Kirsche,  Wassermelone,  Heidelbeere  ? 

Ich versuchte die fast zermalmten Gummibärchen in meinem Mund zu sortieren. Aber Pustekuchen: der bunte, klebrige Zucker-Gelatine-Brei war unweigerlich miteinander verschmolzen und ich musste zugeben, diese „FAN-Edition“ schmeckte einfach und ich konzentriere mich weiter auf den TV-Thriller. Just in diesem Augenblick kurvte darin ein Wohnmobil wild durch die Straßen - offenbar auf der Flucht vor der Polizei. Wie aufregend! Und wieder schweiften meine Gedanken ab … So ein Wohnmobil würde ich auch gerne mein Eigen nennen und dann mit der Kamera durchs Land reisen und den Frieden verkünden (wohl derzeit mehr angebracht, denn je!) Vielleicht auch eine kleine Familientour - etwa so:

GummibaerchenHariboVW Bus280316

„Familientour"

Wie auch immer. Was nicht ist, kann ja noch werden!


OsterEssen250316

Die Ostertage mögen nun sein was sie wollen und welchen religiös-geschichtlichen Ursprung sie auch haben mögen: ich mag darüber hier jetzt nicht schreiben! Ich wollte einfach nur diese freien Tage vor allem auch dazu nutzen, im Kreise der Familie gemeinsam an einem bunt gedenkten Tisch zu sitzen. So sollte es auch sein: Frau Muttern lud uns dazu ein und jeder brachte etwas mit - und dies sah dann so aus (s. Foto re. >>).

Was will man mehr? Wir wohnten mittlerweile reichlich verstreut in der Region und es gab viel zu wenig Gelegenheiten dazu. Einfach nur friedlich beieinander sitzen. Klar, auch innerhalb der Familie kommen immer mal Themen, die verschiedene Meinungen auf den Tisch bringen und Neuigkeiten werden ausgetauscht - positive und weniger positive. Um so schöner jedoch, wenn man anschließend mit einem gefüllten Magen wieder die Heimreise antreten und froh darüber sein kann, dass es im Kreise der Familie endlich mal wieder eine Gelegenheit gab, um sich auszutauschen - an einem bis zum Rand voll gedeckten Tisch - im Warmen unter einem Dach. So einfach kann Ostern sein! 

Und: darüber bin ich sehr froh und habe mir vorgenommen, meine Tüten für den nä. 1. Mittwoch im Monat wieder für die Troisdorfer Tafel  noch ein wenig mehr zu füllen. Denn da heisst es wieder: Lebensmittelspenden etc. für Bedürftige abgeben!


TroisdOberlarSchellerodMuell270316


Kommen wir zum nächsten Thema. Die freien Ostertage bieten sich ja auch zu einem Spaziergang an. Ich nutzte diese z.B., um mit der Kamera ein wenig die Gegend zu erkunden. Wenn auch nur kurz, da Regenwetter mein Plan durchkreuzte.

So ging ich durch den Park Schellerod in Troisdorf-Oberlar. Eigentlich wollte ich einfach nur meine Gedanken schweifen lassen … Doch ringsherum entdeckte ich  Müll, Müll und nochmal Müll!

Liebe Leute - was soll das??? Ihr habt den ganzen Kram in den Park geschafft - mit Inhalt. Und dann könnt ihr den Müll nicht wieder mitnehmen und ordentlich entsorgen? 

Wo ist Euer Respekt? Und Euer Verstand???


Schämt Euch!!!!


Blog - 27.03.2016 Ostersonntag

Zunächst einmal wünsche ich allen:

Ostern2016

Wenn auch eher für Nicht-Vegetarier ;-) Aufgegessen hab’ ich’s auch schon - bin ich ja ehrlich. Dem hier konnte ich einfach nicht widerstehen. Als Alternative zu dem ganzen Zuckerkonsum, der ja gerade zu Ostern wieder einmal die Oberhand gewinnt. 

Für ganze vier Jahre habe ich sogar komplett auf den Fleischkonsum verzichtet - ohne Probleme. Seitdem bin ich zumindest dabei gebleiben, wenig Fleisch bzw. Wurst zu verzehren. Und wenn, dann wird beim örtlichen Metzger oder direkt beim Bauernhof in der Nähe eingekauft. Massentierhaltung ist nichts, was ich unnötig unterstützen möchte!

Dann habe ich mir heute für einen kleinen Spaziergang Zeit genommen. Natürlich in Begleitung meiner Kamera. Doch kurz nachdem ich losging, fing es an zu regnen. Daher war die Ausbeute meiner Fotos auch nur gering. Eiligen Schrittes - wie gesagt mit Kamera (ohne Regenschirm!) - ging ich also des Weges entlang und da fiel mir diese „Blondine“* ;o) auf.

Ja, *Blondine war tatsächlich mein erster Gedanke und dieser ist bei mir für das Fotografieren oft maßgebend. Die Sonne verzog sich gerade hinter dunklen Regenwolken und bettete alles in trübes Licht:

Baum270316b

„Blondine am Wegesrand"

Blog - 23.03.2016 Moppekotze

Es ist kurz vor Ostern. Die Supermärkte sind bereits jetzt schon überfüllt, als gäbe es kein Morgen mehr! Parkplatz? Pustekuchen.

So dauerte der notwendige Einkauf eben länger, als geplant. Und: mit hungerdem Magen einkaufen gehen - weiß jeder! - ist Mist. Also landete ich u.a. im DM-Markt und kaufte - „notgedrungen“ - das hier:


Sieht aus wie Moppelkotze. Und schmeckt: nicht! Die Portion füllte zudem nicht mal einen ganzen Teller. Klar, es ist ein Diät- bzw. Fertigprodukt und ich habe in meinem ganzen Leben noch keine Diät gemacht und hoffe auch weiterhin, dass das nicht nötig sein wird. Aber deshalb sollte es doch zumindest schmecken und: satt machen! Oder?

Lt. Herstellerangaben wurde es „...speziell nach den Vorlieben von Frauen entwickelt.“ Was soll das heißen? Dass Frauen keinen Geschmack haben?

Das Fertiggericht hat gerade mal 218 kcal - schön und gut. Nein, eben nicht schön und gut. Sieht nach ca. 2 Minuten bei ca. 750 Watt in der Mikrowelle weder gut aus, noch schmeckt es so. Das Ganze hat einen undefinierbaren künstlichen Beigeschmack - enthält aber weder Konservierungstoffe, noch Geschmacksverstärker (lt. Angaben auf der Verpackung).

Gegessen habe ich es vor ca. 30 Minuten. Und satt bin ich keineswegs. Mit 3,65 € pro Portion/Packung (Inhalt: e 260 g) kann man es auch nicht unbedingt als preiswert bezeichnen. Für das Geld hätte ich mir lieber ein Lahamcun (= sog. „Türkische Pizza“) in der Dönerbude meines Vertrauens geholt. Dort ist das Essen frisch, lecker und macht satt! Naja, es war ein Versuch - wenn auch ein gescheiterter. Und jetzt werfe ich nochmal kurz den Herd an und wärme mir den restlichen Kartoffel-Gehacktes-Auflauf von gestern auf, den mein mir angetrauter Weggefährte gestern mit Liebe zubereitet hat ;-) .


Blog - 21.03.2016

Zeit für’s Archiv …

… muss man sich hin und wieder nehmen! Und es ist immer wieder spannend, was man da in seinem eigenen so (wieder) entdeckt - z.B.:

Falke180514d



Blog - 18.03.2016

Auf den Hund gekommen …

So entdeckte ich gestern diesen einsamen Kerl am Siegburger Markt - aus Sand:

SiegburgMarktSandHund170316f


Parallelen in der Tierwelt …

Kürzlich entdeckt im Troisdorfer Waldpark:

Rehe fluester WaldparkTroisd130316

Blog - 15.03.2016

Endlich mal wieder ein Spaziergang durch die Wahner Heide …

Der Frühling steht kurz bevor und die Wahner Heide damit vor dem (mystischen) Erwachen …:

WahnerHeideBaumAeste130316










Benefiz-Konzert am 10.06.2016 für die Flüchtlingshilfe Niederpleis …

Das Konzert findet unter der Schirmherrschaft des Niederpleiser Bürgermeisters statt und wird durch die Schulleitung der GHS Niederpleis organisiert. Live mit dabei sind u.a. „Krysmah“, dessen Sänger Detlef Kornath mit seiner Stimme jeden in den Bann zieht sowie der Gitarrenvirtuose Frank Nerger …:


KrysmahBenefiz

Blog - 11.03.2016

Ärgern, ärgern und nochmal ärgern …

… oder sich im Blog den Frust von der Seele schreiben ;-) Worum geht es? Um meine Zähne. Viel mehr: um die Pflege meiner Beißerchen, die mir sehr wichtig sind und mir bis Dato nur selten Ärger beschert haben. Will heißen: schon seit vielen Jahren gehe ich regelmäßig u.a. zur PZR (= Professionelle Zahnreinigung) zum Zahnarzt meines Vertrauens. Und nur sehr selten musste meine Krankenkasse - außer für die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung - für „Zahnprobleme" aufkommen.

Nachdem im letzten Jahr meine Krankenkasse den Zusatzbeitrag erhoben hat, habe ich mich - schweren Herzens und nach vielen Jahren - nach einer Alternative umgeschaut und bin somit bei der „Konkurrenz“ gelandet. Grund für meine Entscheidung  war dann genau diese: die Übernahme der Kosten (1 x jährlich) für die PZR - die mich aktuell knappe 100,- € kostet.

Und wie heißt es so schön? Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! Klartext: 

Man lese sich als Mitglied der gesetzlichen Krankenkasse die Satzung (welche in meinem Fall 36 Seite lang ist) und anschl. auch den passenden Paragraphen des Sozialgetzbuches durch - nämlich diesen: § 25 SGB V 

Viel Spaß!

Wer tut dies? Juristen? Menschen, die über zuviel Zeit verfügen (nämlich mehr als 24 Stunden)? Der einfache Bürger = Kassenpatient wohl eher kaum bis gar nicht.

Um den o.g. Betrag in Höhe von knapp 100,- € erstattet zu bekommen, muss man also jede Menge Papierkram ausfüllen - u.z.:

1. Antrag auf die Bonusprämie für das entsprechende Kalenderjahr

2. Bonuskarte (= Nachweis der gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen mit jeweils Einzelnachsweis des behandelnden Arztes bzw. der Arztpraxis (Stempel und Unterschrift) - die da nun wären:

  •     Gesundheit-Check-Up
  •     Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung
  •     Krebs-Vorsorgeuntersuchung
  •     Zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung *

3. Bonusheft lückenlos ausgefühlt vom untersuchenden Zahnarzt

4. Kopie der Rechnung

Die *zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung nehme ich regelmäßig vor - schon seit ich „groß“ bin und ohne erwachsene Begleitung zum Zahnarzt gehen kann. Wer nun meint, ich habe die Vorgaben erfüllt - hinsichtlich der regelmäßigen Zahnartztbesuche - denn genau um diese geht es ja (!) - und meint, ich hätte nun mit einer Erstattung im Rahmen des Bonusprogrammes meiner auserwählten Krankenkasse rechnen können - der irrt! Nee - da hätte ich alle die o.g. Untersuchungen vornehmen müssen, um DIESEN EINEN Anspruch zu erfüllen! Das bedeutet - für mich persönlich - wiederum im Klartext: bis ich überhaupt mal entsprechende Termine für entsprechende o.g. Untersuchungen erhalte - ist das Jahr rum! Noch dazu: was kosten alle diese Untersuchungen, um dann diese knapp 100,- € für die PZR erstattet zu bekommen - ganz abgesehen von diesem  bürokratischen Aufwand!?

Mein Zahnarztpraxis hat alle gewünschten Unterlagen ausgefüllt, abgestempelt und unterschrieben, die ich wiederum vorher alle vorab mit meinen pers. Daten ausgefüllt und kopiert bzw. dann an selbige verschickt habe (1,45 € Porto + Briefumschlag + Druckertinte … wenn man jetzt „kleinkariert“ rechnet ;). Dann wiederum hat meine Zahnarztpraxis mir alles wieder (also fertig ausgefüllt) per Post zurückgesandt. Ich habe dann wiederum die nötigen Nachweise kopiert und alles an meine Krankenkasse eingeschickt (erneut Porto von 1,45 € … den Rest kennt Ihr ja!) und dann … 3 Wochen gewartet. 

Was passiert also nach 3 Wochen? 

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Nämlich: die Aufforderung  alle restlichen o.g. Vorsorgeuntersuchungen ebenfalls vorzunehmen, um genau die oben erwähnten 100,- € erstattet zu bekommen! Jaaaaa - ich weiß - es geht ja um meine kostbare Gesundheit im Gesamten. Und was tue ich? Klar - wir Ihr oben eingangs lest: mich ärgern ….. :-/ Ist ärgern etwa  gesund???

Gesundheit hin oder her - aber wenn ich den ganzen Aufwand an (…)Untersuchungen betreibe (vorher muss ich mir wahrscheinlich einen anderen Job suchen - achja: wie der Zufall es will, habe ich versucht, einen Vorsorgetermin bei meinem Gynäkologen zu bekommen  … wen es interessiert ;-) = in 8 Wochen frühester Termin und dann zu einer unmöglichen Tageszeit - genau: da arbeite ich nämlich. Da dreht man sich doch im Kreis, oder?

Wenn ich regelmäßig zahnärztliche Vorsorge betreibe - warum kann ich dann nicht genau in diesem Punkt eine Erstattung der Leistung in diesem Bereich in Form der gewählten Prämie erwarten??? Warum muss ich dann noch zum Hautscreening und und und …? Was kosten eigentlich alle die o.g. Vorsorgeuntersuchungen, die ja wiederum meine Krankenkasse bezahlen muss!?

Das will man das  Gesundheitssystem  auf möglichst  unbürokratische Weise  entlasten - jedoch weit gefehlt!

Nehmen wir alleine mein Beispiel und übertragen dies auf viele tausende (…) weitere Beispiele - wen wundert es dann noch, das wir in Bürokratie in diesem Land ersticken und es nicht auf die Reihe kriegen in einem angemessenen Zeitraum für die  Intergration der  Flüchtlinge zu sorgen??? Wundert es da einen noch, dass viele Bürger den Glauben daran verlieren, wenn man schon im Alltag z.B. bereits an diesem Beispiel scheitert? O.K. - klingt weit hergeholt - ist es aber nicht!

So - und da ärgern krank macht, höre ich jetzt sofort auf damit und widme mich den schönen Dingen es Lebens: ich werde jetzt in Ruhe mein Abendbrot genießen (Salat) - damit fördere ich gerade mein persönliches Gesundheitsprogramm:  ausruhen, entspannen + frisches Essen aus der Region = somit auch noch umweltfreundlich!

Wahrscheinlich würde jetzt der/die ein oder andere Mitarbeiter(in) der ein oder anderen Krankenkasse - die dies nun vielleicht liest/lesen - alles widerlegen und mir alle möglichen Fachstatistiken und was weiß ich nicht alles um die Ohren hauen. Bitte nicht! Das Telefonat habe ich gerade schon mit besagter Krankenkasse (vor dem Abendbrot) geführt - ergebnislos. Noch dazu war die Sachbearbeiterin dort nicht gerade mit einer freundlichen Stimmlage gesegnet und ich musste ihr erstmal ein wenig auf die Sprünge helfen. Also: ich will mich nicht krank ärgern!

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Denn: ich habe mir hier gerade meinen Frust von der Seele geschrieben (s. ganz oben) - hift (auch)! 

Blog - 10.03.2016

Der Blick über den Tellerrand … (Kullinarisches aus der Region und darüber hinaus)


Schon wieder ist eine Woche vergangen und „Dank“ der Grippe, die mich erwischt hat, war ich schlicht:

„Out of Order“ :-(

Zwar hocke ich bereits seit letzten Montag wieder an meinem Schreibtisch, vor dem Bildschirm, am Telefon, zwischen Akten und Papierhügeln …  aber ich fühle mich derzeit immer noch wie eine alte ….

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Dampflock!

Apropos Dampflock … da fällt mir auf: ich bin  u r l a u b s r e i f ! So eine Fahrt, wie letztes Jahr im April hoch zum Brocken, mit einer alten Dampflock ist sehr entspannend. Alles zieht langsam an einem vorbei … kilometerlang. Man besinnt sich wieder auf das Wesentliche. Im Mai geht’s dann auf zu einer kleinen Fotoreise nach Seiffen - freue mich jetzt schon dolle wie Bolle :o) ! 

Nun denn. Was tut man gegen eine Grippe? Den Virus habe ich wohl (hoffentlich) so gut wie (fast) in die Flucht geschlagen. Bleibt also nur noch regelmäßig eine Tasse heißen Tee (den lasse ich immer aus Wernigerode „einfliegen“ ;-) - u.z. aus der „Teeoase Wernigerode“ im Harz - dort wo nicht unweit auch die Brockenbahn hoch zum Brocken startet. Mehrmals habe ich bereits diesen Teeladen persönlich besucht und wenn’s dann wieder zurück geht, Richtung Rheinland, kommt der Tee halt mit dem netten Paketboten (der mit dem großen gelben Auto ;). Derzeit empfehle ich den Zitronenzauber!

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Und später zum oder nach dem Abendessen hier gleich noch eine Empfehlung: ein leckeres Glas Rotwein oder Kräuterschnäps’chen ;-) - den gibt’s direkt in Troisdorf im „garmins weindepot“ - sehr nette, freundliche und kompetente Beratung! Und: man darf sogar auch gleich an Ort & Stelle kosten und sich dann in Ruhe entscheiden. Im Mai finden dort übrigens interessante Veranstaltungen statt: von der „Italienisch-Spanischen Weinnacht“ bis hin zum „Wein-Krimi-Abend“. Die genauen Termine sind übrigens hier auch auf der Startseite („TV & Veranstaltungs-Tipps") zu finden.

Die besten Brötchen (uvm.) gibt es in Troisdorf bei Café Schlich. Die Kartoffelbrötchen zählen zu meinen Favouriten am Sonntagmorgen. Ab dem Frühjahr dann wieder öfters mal nach einem frühmorgentlichen Spaziergang durch die Wahner Heide.

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Jetzt denkt der/die ein(e) oder andere: ich betreibe Werbung auf die ein oder andere Art - ist mir wurscht! Ich mach’s aus freien Stücken, weil mir danach ist! Es wird soviel  rumgejammert und  gemeckert  da kann (und sollte!) man auch einfach mal Dinge ansprechen, die einem schmecken bzw. gut tun!

* Die hab' ich kürzlich übrigens bei REWE online bestellt ;-) - mit Grippe konnte ich nicht aus dem Haus - also:

 Herzlich willkommen im 21. Jahrhundert!

Alles in allem lege ich großen Wert, so weit mir dies möglich ist, Lebensmittel etc. bei den örtlichen Händlern einzukaufen. Ich bin eine Feinschmeckerin und froh darüber, dass es hier in  Troisdorf  tolle Möglichkeiten dazu gibt. Hoffen wir, dass das so bleibt!

Achja: wer Troisdorf noch nicht kennt, kann hier mal einen Blick drauf werfen - viel Spaß bei der virtuellen Fototour ... ;o) !


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P.S.:

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Noch dazu habe ich einen liebenswerten Hobbykoch :-) im Haus (der auch sonntags i.d.R. die Brötchen besorgt und mich bei Spaziergängen durch die Wahner Heide begleitet). Frische Produkte, insbesondere aus der Region, stehen daher auf der Einkaufsliste immer ganz oben.


Blog - 02.03.2016

Für alle, die in "kalten" Zeiten wie diesen, das Zuhören (und auch Hinsehen) verlernt haben - hier das passende Gedicht dazu …:

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Blog - 01.03.2016 Grau ist keine Farbe

 Grau ist keine Farbe - und: keine Krankheit. 

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… oder eben auch nicht. Blond, platinblond, bordeauxrot, dunkelbraun, mit und ohne Strähnen … Wer mich kennt, der weiß: es gibt so ziemlich keine Farbe, die meine Haare noch nicht hatten. Außer rabenschwarz. Schwärzer wäre dann nur noch meine Seele ;-) Und da gibt es eben auch noch grau - und grau ist - genau wie schwarz - keine Farbe.

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Was ist also passiert? Ganz einfach: Frau geht zum Friseur. Mit meinen rappelkurzen Haaren ist dies alles andere als eine Seltenheit. Etwa alle 3 – 4 Wochen heißt dies für mich: ab zur Entspannung auf den Friseurstuhl. Nach einem arbeitsreichen Tag könnte man sagen, dies ist tatsächlich eine willkommene Abwechslung. Jedoch nicht, wenn man auch beruflich mit diesem Thema zu tun hat. Dann ist es fast schon Berufsalltag. Aber eben auch nur fast. Als „Normalsterblicher“ mag man sich gar nicht vorstellen, wie viele unzählige Haarfarben und -varianten es gibt. Doch wir sind alle sterblich. Mehr als den meisten wahrscheinlich lieb ist. Der Tod ist das Eine. Das Sterben jedoch das Andere. Denn wie und wodurch wir uns zu einem meist unvorhersehbaren Zeitpunkt aus dieser Welt verabschieden werden, das wissen wir eben nicht. Hoffen wir also: es mag nicht all' zu qualvoll sein – das Sterben. Aber hier holt mich die Realität ganz schnell wieder ein. Menschen, die Krebs erleiden. Menschen, die nur noch wenig Hoffnung haben. Menschen, die sich auf eine unvorstellbar qualvollen Weg einer Chemotherapie begeben – sofern es noch Hoffnung gibt. Dass man in aller Regel unter diesen Umständen dann seine Haarpracht verliert, bedeutet insbesondere für Frauen zusätzlich großes Leid. Zu diesem Thema begleitete ich im Februar 2015 ein Making-Of hinter der Kamera für ein Fotoshooting, dass dazu dienen sollte, eben genau diesen Menschen ein Lächeln zurück zu geben. Mit der Möglichkeit des Zweithaars – also eben auch: einer Perücke.

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Theater & Bühnendarsteller mit Perücken u.ä. auszustatten gehört da noch zur spaßigen Variante. Nicht aber, wenn man weiß, sie ist für einen Menschen bestimmt, der – wenn er den Kampf um's Überleben gewinnt – sein Haar aufgrund einer Chemotherapie verlieren wird oder bereits verloren hat. Krebs kennt keine Altersgrenze. Letzte Woche war es ein 16-jähriges Mädchen, dann folgen Frauen von 30 … bis 60 … und weit darüber hinaus. Im stetigen Wechsel. Es gibt noch andere Krankheiten, bei denen die Haare ausfallen z.B. Alopecia totalis (kompletter Haarverlust). Schönheit. Eitelkeit. Krankheit. Alles in allem ein verflixt sensibles Thema. Wie bringt man dies auf einen Nenner? Starke Nerven. Fingerspitzengefühl und: Abstand.

Im letzten Jahr habe ich Manuela M. kennengelernt. Sie widmet sich seit mehr als 28 Jahren dem Haarverlust erkrankter Menschen. Sie gibt den Betroffenen wieder Kraft, Vertrauen und Lebensmut, die an Krebs etc. erkrankt sind. Manuela M. hält Vorträge und gibt etliche Seminare zu diesem Thema. Dann wagte sie eine radikale, aber lehrreiche Entscheidung: die eigenen Haare mussten ab! Über ein halbes Jahr lang testete Manuela M. verschiedene Methoden von Zweithaar und schrieb dann darüber ein Buch – von dem Gefühl, ohne Haare leben oder eine Perücke tragen zu müssen. Manuela M. ist eine bemerkenswerte Frau. Wenn man ihr einmal begegnet, weiß man ihre Erfahrungen zu schätzen. Wenn ich ihr begegne, dann mit großem Respekt. Aufgrund ihrer Ausbildung zur psychologischen Ayurveda-Therapeutin bietet sie auch regelmäßig Gruppentreffen für Betroffene an.

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Wie schön ist es da, wenn man selbst entscheiden kann, ob kurz, lang, blond oder braun oder … so lange die eigenen Haare immer wieder nachwachsen und es sich um einen rein modischen Aspekt oder einen gerade angesagten Trend handelt. Aber das hat mich nie interessiert. Ich mag die Veränderung und den Mut, es einfach auszuprobieren: sie wachsen ja wieder – die Haare! Und wenn die Farbe nicht gefällt, wird eben „umgefärbt“. So einfach ist das. Toll, oder? Ich bin für jeden Tag  dankbar,  an dem ich so frei entscheiden und handeln kann!

Tja – und dann das nächste Experiment in eigener Sache. Hatte ich doch schon so ziemlich alle Haarschnitte und -farben durch – so doch eine (noch) nicht: „grau“! Auch so ein Thema. Frau … Mann wird irgendwann grau. Das Schöne: es ist keine Krankheit und tut auch nicht weh. Das zu verinnerlichen gelingt nicht jedem. So ähnlich verhält es sich auch mit dem Thema Falten. Das Geschäft mit der Jugendlichkeit … Schönheit blüht. Botox-Parties usw. liegen im Trend. Was oft hinterher dabei herauskommt – na, das wissen die meisten aus den Medien längst selbst.

Da ist das Experiment mit Haarschnitt und -farbe also wahrlich einfacher. Und so passierte es: ich entschied mich für silber-grau! Dank einer neuartigen Tönung gelang das dem Friseur meines Vertrauens in ca. 30 Minuten. Als es dann so weit war – huch … ein wenig erschrocken war ich schon ;-) Aber ich wollte es wenigstens eine Zeit lang so lassen – mein Experiment! Angekündigt hatte ich es niemanden. Wie auch – die Entscheidung fiel erst just in dem Moment, zu dem ich auf dem Friseurstuhl saß – wie so oft. Schnippschnapp Haare ab oder schwupsdiewups von blond zu braun … rot oder eben silber-grau.

Spannend. Was würde wohl mein mir angetrauter Weggefährte sagen? Als ich zur Tür herein kam – klar: ein sehr erstauntes Gesicht. Aber auch nicht viel mehr: „Steht Dir, sieht doch gut aus … lass es doch ruhig mal eine Weile so!“ Ups – Glück gehabt! Dann stand der nächste Tag bevor: ab ins Büro. Was würden wohl die Kolleginnen sagen? Sie hatten sich ja teils schon daran gewöhnt, dass es bei mir nie all' zu lange bei einer Haarfarbe bleibt. Also, was soll's. Und so kam es auch: Reaktion – so gut wie null. Außer: meine Chefin: „Steht Dir Alex! Kannst Du sehr gut tragen.“ Sehr beruhigend.

Dann folgte der 3. Tag. Morgens früh aus der Dusche stand ich vor dem Spiegel und fand mich: älter! Zum Einen lag das wohl an der heftigen Grippe, die ich mir eingefangen hatte, aber eben auch an diesem silber-grau! Das war (noch) nicht ich. Nicht wirklich. Als Blondine bin ich auf die Welt gekommen und – nachdem ich im Laufe meines Lebens wirklich fast alle Haarfarben durch hatte – wusste ich nun: mit Ü-40 wollte ich (noch) nicht „grau“ sein! Beim Einkaufen kam ich mir seltsam vor. Dachten jetzt alle, ich wäre viel älter, als ich eigentlich bin? Brachten mir die grauen Haare vielleicht sogar mehr Respekt? Das auszutesten wurde jäh beendet: nächster Tag … ab zum Arzt. Von Fieber, über Schüttelfrost bis hin zu Hustenanfällen extremster Sorte und Herzrythmusstörungen musste ich das Bett hüten. Ein Internist & Kardiologe seines Faches hielt mir noch eine kleine Predigt und ich versprach hoch und heilig, seinen Worten Folge zu leisten. Da waren mir meine silber-grauen Haare eben vollkommen egal. Ich wollte nur noch: schlafen, schlafen, schlafen ... und vor allem: nicht mehr husten. Schwindelanfälle folgten am Tag darauf. Ich fühlte mich wie eine gebrechliche 80jährige – da schien mir meine Haarfarbe echt zu passen! Was für ein Zufall. Kein erfreulicher Zustand alles in allem, aber dieser wird mich (hoffentlich) auch nicht umbringen – es gibt Schlimmeres (s.o.!). Und dieses silber-grau ist ja zum Glück nur eine Tönung ;o)

Mein nächstes (Haar)Experiment werde ich auch noch in die Tat umsetzen: ála Sinéad O'Conner der 80er Jahr ;-) So ganz neu ist das nun zwar für mich auch nicht - habe ich bereits im zarten Alter von Anfang 20 in die Tat umgesetzt – aber es ist soooo herrlich praktisch! Zeitverlust mit Haarstyling pro Tag = Null! Shampoo und Haarpflege = Null! Tut auch mal gut.

Vielleicht leihe ich mir dann auch für einige Tage ein … zwei Perücken aus. Dann weiß ich auch selbst, wie sich das anfühlt und verstehe so manches vielleicht noch besser und werde dann vielleicht auch darüber berichten. In meinem familiären Umfeld sind viele bereits an Krebs gestorben. Meine „kleine“ Schwester hat bereits im Alter von 9 Jahren eine Knochentransplantation hinter sich bringen müssen. Eigentlich schockt mich bei diesem Thema nichts mehr. Vielleicht deshalb mein stetiger Hang zu (rappel)kurzen Haaren und Änderung der Haarfarbe - man weiß nie, was morgen ist ...

Und wann kommt die freiwillige (fast) Kahlrasur? Weiß ich noch nicht. Weiß ich doch nie. Wird – wie meistens – irgendwann von jetzt auf gleich geschehen. Und wenn: in knapp 3 – 4 Wochen sind sie eh wieder nachgewachsen (soweit ich mich weiterhin zu den gesunden Menschen zählen darf, was ich sehr hoffe). Meine Haare haben die Angewohnheit so schnell zu wachsen, dass ich sie quasi nachts im Kopfkissen höre …

Und (rappel)kurze Haare haben eben für mich noch einen Vorteil: sie stören nicht beim Fotografieren! ;o)

Achja: ich habe am Hinterkopf eine Narbe. Die kann man teils auch jetzt sehen bei ca. 0,5 – 3 cm Haarlänge (je nach Haarpartie). Eine Schädel-OP vor mehr als 25 Jahren .... Manchmal werde ich darauf angesprochen („Nein, der Friseur ist nicht mit dem Rasierer oder der Schere ausgerutscht ….“). Glück gehabt. Keine schöne Erinnerung. Bei so einer Erfahrung weiß man, wie sehr Menschen leiden, die ihre langen Haare, wenn auch nur teilweise, ungewollt kahlrasieren müssen. Wie schön, wenn man dann in solch einer Situation bereits kurze Haare hat, so wie ich damals. Aber alles gut. Heute, morgen und hoffentlich auch noch übermorgen ... 

"Das Lächeln, dass Du aussendest, kehrt zu Dir zurück." (Indisches Sprichwort)

Also dann …:

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„Fill the globe with smiles!“ 


Videopräsentation des Siegburger Künstlers .fabian

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Freitag, 11.03.2016 um 20 Uhr findet in der Buchhandlung Gebrüder Remmel, Holzgasse 45, in Siegburg eine Videopräsentation des Siegburger Künstlers .fabian statt. Gezeigt werden aktuelle Arbeiten sowie auch ältere, zurückgehend bis Mitte der neunziger Jahre.

Einlass ab 19.00 Uhr. Eintritt: 8,- €


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.fabian . . . durch die jahre . . .

v i d e o   a u s   z w e i   d e k a d e n

Der in Siegburg lebende Künstler .fabian zeigt Videofilme aus zwanzig Jahren seines Schaffens. 

Inhaltlichen Schwerpunkt bildet nicht, wie so häufig, das Erstellen und Umsetzen eines Skripts oder Drehbuchs, sondern vielmehr das Gegenteil, das Beiwohnen und Dokumentieren von etwas neu Entstehendem, noch nie Dagewesenem, von IMPROVISATION schlechthin - ohne Garantie, ohne Sicherheit eines wie auch immer gearteten Gelingens  (geschweige denn „Wohlgefallens“ ... ) .

Gleichzeitig läßt sich .fabian von dem, was da gerade „wird“, gerne beeinflussen und inspirieren:  es wirkt sich unmittelbar auf seine Kameraführung aus und findet später Fortsetzung beim Editieren in Schnitt, Bild- und Farbgestaltung.

Bei entsprechender Qualität des Ausgangsmaterials findet er oft neue Wege, um seine Art, Videos zu produzieren, zu erweitern.

Da liegt es nahe, daß .fabian mit seiner Kamera hin und wieder bei guter Livemusik zu finden ist  („gut“ meint hier Profimusiker, die sich „noch“ trauen, bei Livegigs ihre eigenen selbstgeschriebenen Stücke zu spielen und zu improvisieren - heute längst keine Selbstverständlichkeit mehr!),  gerne im Bühnenbereich und näher, sei es bei klassischer indischer Musik, sei es bei Jazz-Rock oder anderweitigen Experimenten ...

Wichtig ist ihm die der jeweiligen Performance inneliegende Kraft und Qualität, die erst recht bei der Improvisation zum „Ausbruch“ kommen kann .

Dass gerade bei einem solchen Ansatz, Anspruch sich Erfolg und breite Anerkennung in Grenzen halten, ist ihm bewußt … und: ziemlich egal!             

„Es ist diese ganz eigene Atmosphäre und Freiheit, die mich immer wieder anzieht ...“, bekennt .fabian.

Frei nach der Devise aus Scorseses Film „Mean Streets“ - „Honorable men go with honorable men“ - zählt für ihn eher Wesensnähe und Freundschaft zu Künstlern, Musikern - und der gegenseitige Respekt vor dem Schaffen.

Auf diese Weise entstanden (und entstehen) eben „… durch die Jahre ... “ etliche Videos mit: 

RO Willaschek, Sven Axer, WalkOnIndigo, Jan-Philipp Tödte, dem indischen Ensemble ANUBHAB,  Uwe Schumacher, Burhan Zorlu, Glowing Elephant, Katy Sedna Mira etc. etc. . . . 

www.youtube.com/fabian2c

www.bvb-remmel.de


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